Kurs: „Merkmale einer gesunden Gemeinde“

Merkmale einer gesunden Gemeinde“

8-10 Abende, die über Themen wie
– biblische Lehre, Abendmahl, Bekehrung, Gottes Liebe
– Gemeindeveranstaltungen, Taufe, Mitgliedschaft, Mitarbeit
– Diener sein, Gebet, Spenden, Mission u. v. m. informieren.

Anmeldung erwünscht. Jeweils Mittwoch, ab dem
07.Februar um 19:30 Uhr

Was ist eigentlich eine gesunde Gemeinde? Diese Frage hat uns schon seit langem im Ältestenkreis beschäftigt. Auf dem letzten Mitarbeitertreffen sprachen wir ebenfalls darüber. Eine besondere Schubkraft für dieses Thema bekam ich (Rolf), als ich vor ein paar Wochen bei einem Treffen des Forums ev. Freikirchen dabei sein konnte. Dort wurde das Thema „gesunde Gemeinde“ in einem Vortrag und in verschiedenen Kleingruppen aufgearbeitet.

Es waren Fragen wie diese, die mich beschäftigten:

  • Ist eine Gemeinde gesund, wenn sie schnell wächst oder wenn sie missionarisch nach außen gerichtet ist?

  • Oder ist sie gesund, wenn sie sich absondert und sich mehr um die kümmert, die zum „inneren Zirkel“ gehören?

  • Und wer gehört eigentlich zur Gemeinde? Alle, die irgendwann mal zum Gottesdienst kommen oder nur die, die mitarbeiten und bei denen eine gewisse Regelmäßigkeit im Besuch der Gemeindeveranstaltungen erkennbar ist?

  • Muss ein Gemeindemitglied bekehrt und / oder getauft sein?

  • Gibt es eine Mitgliedschaft im Sinne eines Beitritts?

Apostelgeschichte 2: „Was das Leben der Christen prägte, waren die Lehre, in der die Apostel sie unterwiesen, ihr Zusammenhalt in gegenseitiger Liebe und Hilfsbereitschaft, das Mahl des Herrn und das Gebet. ….44 Alle, die ´an Jesus` glaubten….46 Einmütig und mit großer Treue kamen sie Tag für Tag im Tempel zusammen. Außerdem trafen sie sich täglich in ihren Häusern, um miteinander zu essen und das Mahl des Herrn zu feiern, und ihre Zusammenkünfte waren von überschwänglicher Freude und aufrichtiger Herzlichkeit geprägt. 47 Sie priesen Gott ´bei allem, was sie taten, ` und standen beim ganzen Volk in hohem Ansehen. Und jeden Tag rettete der Herr weitere Menschen, sodass die Gemeinde immer größer wurde.“

Apostelgeschichte 4: „Die ganze Schar derer, die ´an Jesus` glaubten, hielt fest zusammen; alle waren ein Herz und eine Seele….33 Vollmächtig und kraftvoll bezeugten die Apostel, dass Jesus der auferstandene Herr ist. Und die ganze Gemeinde erlebte Gottes Gnade in reichem Maß…37 Josef verkaufte ein Stück Land, das ihm gehörte, und stellte das Geld, das er dafür bekam, ´der Gemeinde` zur Verfügung, indem er es vor den Aposteln niederlegte.“

Auch fragten wir uns, was bedeuten eigentlich Aussagen wie

  • ich gehöre zu der oder der Gemeinde,

  • das ist meine Gemeinde,

  • ich gehe in die Gemeinde.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Person die gelegentlich zum Gottesdienst kommt und einer Person, die auch aktiv die Gemeinde im Gebet, durch finanzielle Gaben und Mitarbeit unterstützt? Wer kann sagen, das ist meine Gemeinde und ich gehöre dazu!?

Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, wollen wir im neuen Jahr einen Kurs starten, der sich mit verschiedene Themen wie biblische Lehre, Abendmahl, Bekehrung, Gottes Liebe, Gemeindeveranstaltungen, Taufe, Mitgliedschaft, Mitarbeit, Diener sein, Gebet, Spenden, Mission u. v. m. beschäftigt.

  • Der Kurs soll aus acht bis 10 Abenden bestehen.

  • Einmal pro Woche wollen wir uns treffen. In dieser Zeit fallen Frauentreffen, Männertreffen und Mittwochgottesdienst aus.

  • Die Treffen sollen in lockerer Atmosphäre stattfinden. Wir starten mit Lobpreis und steigen dann in jeweils ein Thema ein.

  • Es wird einige Unterlagen geben um zuhause noch einmal nachzuarbeiten. Die Themen sollen erarbeitet werden. Das heißt, dass jeder zur Mitarbeit aufgerufen ist.

Da wir zukünftig klar definieren möchten, wer zur Gemeinde gehört, ist der Kurs dafür Voraussetzung. Jeder, der in der Gemeinde mitarbeitet oder mitarbeiten möchte, wird gebeten an diesem Kurs teilzunehmen. Wer Fragen zur Teilnahme hat, kann sich gerne bei den Ältesten melden. Lösungen für Eltern mit Kindern oder Schichtarbeitern werden sich sicherlich finden.

Wir wissen, dass dieser Weg für manche eine Herausforderung sein wird, sehen aber auch, dass das Neue Testament die Ältesten dazu auffordert die „Herde zusammen zuhalten“ und uns zur Einhaltung gewisser Vorgaben anhält. Hier ein paar Bibelstellen in loser Zusammenstellung, die bei diesem Thema hilfreich sein können.

1.Petrus 5, 2; Apostelgeschichte 20, 25-31; Matthäus 18, 17ff;

Hebräer 10, 24+25;

Lukas 4, 8; Römer 12, 4-8;

Johannes 3, 3; Johannes 3, 7; 1.Petrus 1,3; 1.Petrus 1, 23;

Philipper 4, 8; 2.Thessalonicher 2, 19;

Lukas 21, 1-4;

Hebräer 13, 17 NGÜ: “Hört auf die Verantwortlichen eurer Gemeinde und folgt ihren Weisungen! Denn sie wachen über euch ´wie Hirten über die ihnen anvertraute Herde` und werden Gott einmal Rechenschaft über ihren Dienst geben müssen. Verhaltet euch so, dass ihre Aufgabe ihnen Freude bereitet und dass sie keinen Grund zum Seufzen haben, denn das wäre nicht zu eurem Vorteil.“

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